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![]() "Wenn du dein Leben verändern willst, mach einen Ironman!" |
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FEEDBACK
Ulrike Nikola, Teilnehmerin am IstriaBike Girlscamp 2011 Triathlon-Training mit Heike Priess hat nicht nur viel Spaß gemacht, sondern war für mich sehr effektiv. Denn ich konnte dank ihrer hilfreichen Tipps meinen Laufstil verbessern. Zudem war die Schwimmtechnik-Analyse per Unterwasserkamera sehr fundiert. Insgesamt hat mich das Girl´s Camp sehr motiviert mir neue Ziele im Triathlon zu setzen.
Wolfgang Auchter, Ziel: Eine Langdistanz finishen "Jubel, unbeschreiblicher" (internetpage Challenge Roth), als Finisher bei der Challenge Roth und einen langen Tag lang große Emotionen bei der Teilnahme an meinem ersten Langdistanz-Triathlon; das war die Belohnung für konzentriertes und zielgerichtetes Training gesteuert durch meine Trainerin Heike. "Die Vorbereitung auf den Triathlon ist das eigentlich schwierige und anstrengende, die Teilnahme ist dann die Belohnung" (Zitat Heike). 5 Jahre zuvor: Wenn man sich mit 35 körperlich so fühlt wie ein 60zig jähriger, dann ist es an der Zeit etwas an seinem Lebensmuster zu ändern. Ein Bekannter meinte, "Triathlon macht Spaß", also nach einiger Zeit der Selbstüberwindung ging es ab zum Triathlonverein Bad Tölz. Und wirklich, Triathlon macht Spaß. Schwimmen, Radfahren und Laufen ergänzen sich so wunderbar und bringen den ganzen Körper in Form. Im ersten Jahr, nach ca 6 Monaten Training stand die Teilnahme an einem Volkstriathlon auf dem Programm, sehr anstrengend aber erfolgreich. Im zweiten Jahr dann mehrere Volks- und im dritten Jahr mehrere Volks- und ein Olympischer Triathlon. Alles ohne gesteuertes Trainingsprogramm. Weitere Fortschritte waren wohl nur mit Trainingsprogramm zu erreichen, so dass mir mein damaliger Schwimmtrainer ein festes Wochenprogramm gab, mit dem immerhin weitere Verbesserungen erkennbar waren. Nach 3 Jahren des "eigenbroedelns" reifte in mir der Wunsch auch längere Triathlon-Distanzen bewältigen zu können. Es war allerdings schon damals klar, dass dafür ein gesteuertes Trainingsprogramm notwendig werden würde, dass intensiv auf meine Schwächen und auf meinen jeweiligen Zustand eingehen musste, weil mein Know-how bzgl Ausdauertraining gleich null war und als Verfechter der Minimalprinzips, (minimaler Aufwand, maximaler Nutzen) der zu erwartende große Zeitaufwand auch einen maximalen Effekt haben sollte. Damals begann also die bis jetzt äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit mit Heike. Im ersten Jahr mit Heike war eine Halbdistanz, die in Erlangen, das große Ziel. Die größten Defizite mussten beim Laufen bewältigt werden. So wurden die Laufkilometer von wöchentlich 15-20km auf bis zu 35km, Stück für Stück, gezielt gesteigert. 2-3 mal wöchentlich Schwimmen und auch eine gesteigerte km-Leistung auf dem Rad und die Ausdauerleistung war gut genug, um in Erlangen ins Ziel zu kommen, wenn auch beim Laufen noch mit einigen Schwierigkeiten. Doch schon einige Wochen zuvor stellte ich die Frage: "Heike, glaubst du ich kann nächstes Jahr in Roth die Langdistanz erfolgreich mitmachen?" Sie war sich sicher, und so begann das Unternehmen "Challenge-Roth" mit der Anmeldung genau ein Jahr vorher. Ende Dezember begann dann das Training ernsthaft. Nach einigen Startschwierigkeiten beim Laufen in Schnee und Eis kam dann schnell alles in Schwung. Zwei Wochen Trainingslager im April in Kroatien, mit ca 1000km auf dem Rad und ca 100km laufen als Koppeleinheiten waren der Auftakt zu insgesamt fünf Wochen Trainingslager (bzw. intensives Training ohne sich von der Arbeit ablenken zu lassen), insgesamt bis heute 840km Laufen, 4200km auf dem Rad und 175km Schwimmen. Gerade die Lauf-km sind dabei hervorzuheben, da gerade hier die Laufeinheiten gezielt dosiert stetig bis zu einer Maximaldistanz von 60km in der Woche gesteigert wurden. Trotz eines langen Winters im Tölzer Oberland und eines verregneten Mai's kamen genügend km auf dem Rad zusammen mit einigen Highlights wie eine Fahrt über den Kuehtai-Pass oder einer Runde mit 190km und fast 2000 Höhenmetern bei schönstem Wetter. Dazu kamen im letzten Jahr gezielte Rumpfstabilierung, ein neues Fahrrad mit deutlich verbesserter Sitzposition, auf das Laufen optimierte Einlagen und auf mich individuell passende Schuhe. Das es langsam ernst wurde war klar, als ich nach Roth fahren sollte um beim ersten Mal dort die Radstrecke kennenzulernen und beim zweiten Mal die "Königs-Trainigseinheit" 120km Rad und 20km Laufen am Kanal als Koppeleinheit zu bewältigen. Alles hat trotz beginnender Hitzewelle gut funktioniert. Für mich eine Bestätigung, dass das Training für mich hervorragend gewirkt hatte. Den Wettbewerb selber habe ich als sehr emotionales Erlebnis in Erinnerung. Die leichte Spannung beim Herrichten des Rades, der Startschuss, die Freude auf der Schwimmstrecke ein gleichmäßiges entspanntes Rennen hinzulegen, welches in einer super Schwimmzeit endete, der Jubel beim Wechsel aufs Rad, die Massen an Zuschauern an der Radstrecke abwechselnd mit ruhigeren Streckenteilen, das Gefühl auch auf der zweiten Runde genügend Körner in den Oberschenkeln zu haben um ohne große Probleme die Berge/Huegel hochzufahren, der Wechsel zum Laufen, einfach mit Laufen beginnen, im Grunde sofort einen guten Laufrhythmus zu haben, die Kilometer herunterzuzählen bis km 30, wo dann plötzlich völlig klar ist, dass man ins Ziel kommt, immer wieder auch betreut von der Heike, die letzten Kilometer angefeuert scheinbar unendlich geduldigen Zuschauern, von Freunden und der Familie, die letzten Meter bis ins Ziel und dann wird es einem klar: Man ist ein Ironman. In Summe konnte ich von Heikes Know-how unglaublich stark profitieren. Vom Trainingsaufbau über einen langen Zeitraum, gezielten Trainingsspitzen und Regenarationswochen, den gesteigerten Umfängen, dem gezielten Koppeltraining, den zum richtigen Zeitpunkt gesetzten Trainingslagern, über die Tipps für die richtige Taktik bei der Langdistanz selber, bis hin zur richtigen Ernährung vor und während des Wettkampfs. Und nicht zu vergessen neben der intensiven Betreuung zum richtigen Zeitpunkt auch mal ein "Arschtritt" um "aus dem Quark zu kommen". Mein Fazit: Trainieren muss man immer noch selber und auch sein Leben muss man gut organisieren um genügend Zeit für den Sport zu finden, aber die Betreuung durch die Heike hat mich ein Ziel erreichen lassen, dass ich meiner Meinung nach alleine nie hätte erreichen können. Dafür vielen vielen Dank. Ich konnte einen Tag lang eigene Emotionen, unzählige Zuschauer die mich anfeuerten, das Mitfiebern meiner Familie und meiner Freunde genießen und das vom Start weg, die ganze Zeit bis ins Ziel. Unglaublich schön und unvergesslich.
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